Die Berliner Wohnungspolitik ist nicht von dieser Welt

Weder passt der Mietendeckel in die soziale Marktwirtschaft, noch in die freiheitlich demokratische Grundordnung. Und „gerecht“ ist er gleich gar nicht.

Ein Artikel der FAZ weist nach, dass das Mietwohnungsangebot in Berlin mit rund 40% stark rückläufig ist. Und dies, obwohl der Mietendeckel erst wenige Monate in Kraft ist. Im Ergebnis bleiben viele Wohnungssuchende auf der Strecke.

Sozialismus: Orientieren am schwächsten Glied

Berliner Sozialisten – und nicht nur die Berliner – gehen davon aus, dass die Errungenschaften der Zivilisation aus sich selbst heraus entstehen und der Sozialist nur noch für gerechte Verteilung sorgen muss. Zusätzlich definieren Sozialisten „Gerechtigkeit“ recht seltsam, indem sie von völliger Gleichheit ausgehen. Diese völlige Gleichheit in der Gesellschaft kann sich nur am schwächsten Glied orientieren. Denn wenn alle gleich sein sollen, müssen alle so schwach sein, wie es der Schwächste ist. Dies führt zwangsläufig zu Fortschritts- und Wohlstandsverlust.

Soziale Marktwirtschaft: Motivation zur Eigenverantwortung

Derweil geht in der sozialen Marktwirtschaft der Stärkere voran. Er gibt von seiner hohen Produktivität einen Teil an die Schwachen ab. Hier gilt es, die Waage zu halten: Den Schwachen darf nicht die Motivation genommen werden, ihren Teil an Eigenverantwortung zu tragen. Die Waage aus Zuwendung und Eigenverantwortung bringt im Ergebnis Wohlstand für alle, niemals aber völlige Gleichheit.

Der Leistungsträger als Feind

Der Sozialismus entbindet die Menschen von der Eigenverantwortung, er beutet den scheinbar unbegrenzt Starken über Gebühr aus. Zur moralisierenden Erklärung seines Tuns, erklärt der Sozialist den Starken, den Leistungsträger zum Feind und entfesselt Neiddebatten. Dies gipfelt in Fantasien, „Reiche“ zu erschießen oder ihre Arbeitskraft in Arbeitslagern auszubeuten. So geschehen auf einem Parteitag der Partei „Die Linke“, ehemals SED. Sozialismus entlarvt sich damit als moderne Form der Sklaverei mit moralischer Selbstüberhöhung.

Mahnendes Beispiel Südafrika

Könnte der Sozialist rechnen und vorausschauen, käme er ganz von selbst darauf, dass spätestens fünf Jahre nach „Erschießung“ der Reichen und der Umverteilung sämtlichen Vermögens, auch dass der Ärmeren, eine Hungersnot ausbrechen würde. Genau diese Erfahrung machen gerade Bewohner Südafrikas. Hier hat man zunächst die weißen Farmer vertrieben oder sogar ermordet – und jetzt leidet das Land unter Hunger, weil die neuen „Besitzer“ nicht in der Lage sind, auf den erbeuteten Farmen ausreichend Nahrung zu produzieren.

Sozialismus führt zwangsläufig zum gesellschaftlichen Rückschritt und damit zu Armut für alle. Der fehlende Wohnraum in Berlin ist nur der sichtbare Anfang.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-zum-berliner-mietendeckel-scheitern-mit-ansage-16824337.html

Eine Antwort

  1. Interessant.
    Wie viele „Wohnungen“ stehen in Berlin frei und werden nicht zum Markt geführt?
    Und welche Nationalitäten haben die Immobilieninhaber?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.